Sächsische Klimaschulkonferenz in Leipzig

Geschrieben von Mirko Hans
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Start war am Donnerstag, den 12. September zur ermattenden Uhrzeit von 6.30 Uhr am Zittauer Hauptbahnhof. Bevor der Zug sich jedoch endlich in Richtung Dresden in Bewegung setzte, verging eine geschlagene dreiviertel Stunde inklusive Umsteigen in einen funktionsfähigen Zug. Nach einer langen Fahrt, umsteigen in Dresden und einer sich ziehenden Straßenbahnreise betraten Henriette, Herr Steudner, Herr Scheibe, Frau Evers und ich - Alexa - gegen 11.30 Uhr mit einer vollen Stunde Verspätung einen Hörsaal in der chemischen Fakultät der Uni Leipzig.

Somit platzten wir direkt in den äußerst interessanten Vortrag des Juristen, Philosophen und Wissenschaftlers Professor Dr. Dr. Felix Ekardt über den Klimawandel und die Bewegung zur Nachhaltigkeit hinein. Daraufhin folgten das Mittagessen in der Mensa mit interessanten Gesprächen und 2 Stunden zum Austausch mit den anderen sächsischen Klimaschulen, um sich gegenseitig über laufende oder abgeschlossene Projekte und Aktionen zu informieren und zusätzlich Inspirationen und Ideen für die eigene Schule zu sammeln. Nun führte man uns in den Süden der Stadt um dort auf einen „Klimastadtrundgang“ zu gehen. Dieser wurde durch die App „Actionbound“ geleitet und zeigte uns alle für den Umweltschutz bedeutenden Stellen in der lokalen Umgebung. So führte unser Weg uns vorbei an zahlreichen vermüllten Schandflecken, einigen Parks, einem Weltladen, der Umweltbibliothek und nicht zuletzt an einem Unverpacktladen. Außerdem beinhaltete er spannende Quizfragen die Schüler sowie Lehrer gemeinsam voller Eifer versuchten zu lösen. Dieser kraftraubende, sehr lange jedoch aufschlussreiche Tag wurde durch ein Buffet mit Live-Musik im Sportgymnasium beendet.

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Der nächste Tag begann, zurück in der Uni, um ca. 9 Uhr mit animierenden Poetryslams einiger anwesender Schüler, die eine nachdenkliche jedoch angenehme Atmosphäre verbreiteten. Nun folgten Gespräche in kleinen durchmischten Runden mit gegenwärtigen Experten in verschiedensten Bereich wie z.B. FAQ Klimaschule, Motivation, nachhaltiger Konsum, Schule als umweltfreundlicher Lernort und Partizipation. Aus diesen Diskussionen und den vorher gesammelten Inspirationen von anderen Teilnehmern konnten einige Ideen für die eigenen Schule mitgenommen werden. Nach einer gemeinsamen abschließenden Auswertung der Konferenz in unterschiedlichen Gruppengrößen mit allen Anwesenden begaben wir 5 Zittauer uns schließlich zusammen mit frisch gewonnenen Ideen und neu geschöpfter Motivation auf die mühsame Heimreise und erreichten gegen 17.00 Uhr den altbekannten Zittauer Bahnhof.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die diesjährige Konferenz allemal als gelungen und erfolgreich einzuordnen ist und sowohl für jeden einzelnen, speziell für mich und meine komplexe Leistung zu diesem Thema, als auch für unsere gesamte Schule ein hilfreiches und sinnvolles Erlebnis war.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Frau Evers, Herr Steudner und Herr Scheibe, die Henriette und mir diese Erfahrung ermöglicht haben und uns sowohl als Ansprechpartner und wertzuschätzende Gesprächspartner zur Seite standen.

Alexa Berkemeier - Klasse 11

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